Jean Francois Pillement

By Willibald Leo Lütgendorff

Wahrscheinlich ein Mirecourter. Seine Arbeit ist sehr ungleichwerthig: neben sehr mittelmässigen Violinen findet man manchmal auch solche, die recht gut klingen. Seine Geigen kommen häufig vor, doch sind seine Violoncelli, deren Boden meist aus einem Stuck gefertigt sind, in der Regel besser. Sein Lack ist ziemlich dunkel. Er verwendete eine Brandmarke: Auf einem Zettel von 1830 bezeichnet er sich als F. Pillement père. Es scheint also auch sein Sohn Geigenmacher gewesen zu sein; vielleicht ist dies jener »Lété Pillement« in Turin, dessen Namen man in einer Guitarre las. Die kgl. Sammlung in Berlin besitzt aus der Sammlung Snoeck eine Geige von Pillement (No. 532).

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